PRESSEMITTEILUNG

Frankfurt: eine Stadt für alle?  
Neues Aktionsbündnis für Demokratie bringt Politik und Wahlberechtigte zusammen

Frankfurt am Main, 12. Februar 2026 – Mehr als 515.000 Frankfurterinnen und Frankfurter können bei der Kommunalwahl am 15. März mitentscheiden über die künftige Stadtpolitik. Ihre Stimmen nutzen werden bei der Kommunalwahl erfahrungsgemäß höchstens rund die Hälfte davon. Das Stadtparlament wählen dürfen alle mit deutschem Pass oder EU-Staatsangehörigkeit. Einwohnerinnen und Einwohner, auf die das nicht zutrifft, können die Kommunale Ausländervertretung wählen, welche nur beratende Funktion hat. Umso wichtiger ist eine hohe Beteiligung aller Wahlberechtigten. Hier will das neue Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie FAKD mobilisieren. Es besteht aus fünf etablierten Frankfurter Organisationen und Bildungsträgern: berami e.V., DIKOM e.V., infrau e.V., jumpp – Frauenbetriebe e.V. und KUBI gGmbH.

Motto: Handeln statt Hoffen

Das FAKD-Team mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Bildung, Vielfalt und Teilhabe hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Stärken der Demokratie erlebbar zu machen. Dazu gehört für das Aktionsbündnis als erstes, die eigene Wahlstimme auch für demokratische Werte einzusetzen.

Das Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie FAKD lädt deshalb zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung vor der Kommunalwahl ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Besucherinnen und Besucher. Sie können ihre Fragen zur Frankfurter Stadtpolitik direkt an Vertreterinnen und Vertreter von sechs demokratischen Parteien richten. Die erfahrene Journalistin und Moderatorin Anne Chebu wird die spannende Diskussion leiten.

Wen will ich wählen?

„Teilhabe erleben, mitwirken können, gehört werden: Das sind die schönen Seiten demokratischer Kultur“, betont das FAKD-Team. Alle, die Lust haben, können einfach mitdiskutieren und sich eine Meinung bilden. Die Veranstaltung trägt den Titel Vielfalt, Teilhabe, Bildung und Arbeit. Frankfurt: eine Stadt für alle? Sie ist öffentlich und findet am Mittwoch, 25. Februar, 17 bis 19 Uhr in der Evangelischen Akademie am Römerberg statt.

Als Gäste aus der Frankfurter Politik haben zugesagt: Hilime Arslaner, Stadtverordnete, Grüne; Tiara-Maria Mengel, Kandidatin Kommunalwahl, Volt; Sylvia Kunze, Stadtverordnete, SPD; Daniela Mehler-Würzbach, Stadtverordnete, Die Linke; Isabel Schnitzler, Stadtverordnete, FDP; Sara Steinhardt, Stadtverordnete, CDU.

Das neue Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie FAKD will ab sofort regelmäßig verschiedene Aktionen organisieren. Im Positionspapier von FAKD heißt es:

„Gesellschaftlicher Wandel war immer mit Unsicherheit verbunden. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Demokratiebildung, offene Debattenräume und eine wertschätzende Streitkultur helfen, Ängste abzubauen und Vertrauen zu stärken. Wir wollen die Vielfalt der Stadtgesellschaft als Ressource erfahrbar und auch als Wirtschaftsfaktor sichtbarer machen. Wer die Stärken der Demokratie selbst spüren kann, ist auch eher bereit, sie zu schützen und zu verteidigen.“

Kontakt:

Frankfurter Aktionsbündnis für Demokratie FAKD

berami e.V., DIKOM e.V., infrau e.V., jumpp – Frauenbetriebe e.V. und KUBI gGmbH

E-Mail: fakd@kubi.info

Das FAKD-Positionspapier: